Stand up against the Turkish intervention in Afrin Canton, in northern Syria

Stand up against the Turkish intervention in Afrin Canton, in northern Syria

A few days ago, the Turkish army launched an air and ground campaign against the struggling people of Afrin Canton, in Rojava of northeastern Syria, codenamed “Operation Olive Branch”.

According to Reuters, the spokesman for the Kurdish People’s Protection Units (YPG) said that Turkish jets are bombing the city of Afrin and many villages in the surrounding area. He claimed that there are many people dead or injured, but the number remains undefined, while he holds responsible also the Russians. During the battles, Turks and rebels of the Free Syrian Army (FSA) fight side by side.

The target of the current attack is not only the Kurdish people but all peoples all over Syria who have been recently struggling in daily basis against Islamofacist DAESH-ISIS, in order to build a new, more fair and democratic world by organizing a federation of cantons based on the principles of the democratic confederalism. The current attack also targets people all over the world who, applying in practice the principles of the International Solidarity, firstly came to the aid of Kobane, then of Rakka, and who will definitely do the same thing now for Afrin.

We call everyone who believes in social justice and in cooperation among peoples to actively show its solidarity with the struggling people of Afrin.

We say no at war!

The soul of Kobane leads the struggle for Afrin!

Initiative for Internationalist Solidarity in the Mediterranean

Athens, January – 2018

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Was steckt hinter den Parolen?

Was steckt hinter den Parolen?

Die Frauen* im Iran waren bislang – wie üblich in der Welt – Teil von
Protestbewegungen.
Was hören wir heute von ihnen? Nichts bis wenig.
Gibt es spezifische Forderungen von und für Frauen*? nein
Gibt es geschlechtsbezogene Parolen? Ja, von Männern* bzw. aus
patriarchaler Perspektive und entsprechend sexistisch/ frauenfeindlich.

Das iranische Regime ist extrem rassistisch und in den Forderungen
widerspenstiger Gruppen tauchen Geflüchtete und vermeintlich
ausländische Menschen nicht auf. Rassismus gegenüber Afghanischen
Menschen kann das beispielhaft belegen. Diese Bevölkerungsgruppe ist
besonders bedroht von Abschiebung. Dokumente werden verweigert und
afghanische Männer werden gezielt nach Syrien geschickt, um dort für
iranische Interessen zu sterben. Als Lohn wird ihr Aufenthalt im Iran
verlängert, bzw. der ihrer Familien in Aussicht gestellt. Das Kind eines
afghanischen Mannes und einer iranischen Frau kann potentiell
abgeschoben werden, da die Nationalität vom Vater kommt. In der
Gesellschaft setzt sich dieser Rassismus fort, indem Kaufleute
afghanischen Menschen ihre Waren, seien es Wohnungen, Autos oder
anderes, verweigern.

Eine inner-iranische Protestbewegung, die diese Zustände ignoriert, wird
dies auch in einem angeblich reformierten Iran tun. Ohne die Solidarität
zwischen Iraner_innen und Afghan_innen fehlt dem Aufstand die
revolutionäre Basis.

Was wollen die Leute?

„Brot, Arbeit, Freiheit“ als Basisparole wurde schon vernommen. Welche
Freiheit ist aber gemeint? Zumindest nicht die
utopische, welche die Aufhebung jeglicher Herrschaftsverhältnisse
verlangt. Die Forderung nach Freiheit ist eine reformerische, keine
revolutionäre. Dennoch stellt sich Frage, warum die Menschen riskieren,
gefoltert und ermordet zu werden?
Sie leben in der Situation eines würdelosen Lebens, denn das Regime
lässt kein würdevolles Leben zu: Schikane, Drangsalierungen, völliges
Ausgeliefert-sein gegenüber autoritärer und mit brutaler Gewalt
durchgesetzter Reglementierungen jeder Lebensregung bilden seit
Jahrzehnten den Alltag. Nur eine winzig kleine Gruppe – die Superreichen
– können sich erlauben, was sie wollen, es wird geduldet, solange nicht
politisch und auf keinen Fall mit den Menschen solidarisch ist.

Der Iran als Regionalmacht hat große geopolitische Macht und vielfältige
Konflikte mit anderen Mächten. Der Friede nach Innen spielt deshalb eine
besonders wichtige Rolle, bzw. dieser wird auch mit der Konstruktion
eines äußeren Feindes verordnet. So fordert das Regime sein Volk auf,
Bollwerk gegen die USA, Israel und Saudi Arabien zu sein. Wer gegen das
Regime ist, ist automatische eine Vollstreckerin feindlicher Interessen.

Die Analyse von Protesten kann zwar nicht im kontextlosen Raum
geschehen, aber eine zwanghafte Einordnung in geopolitische Strategien
nimmt den Protestierenden jede Selbstbestimmung. Der Kapitalismus ordnet
weltweit an, das Kapital sei wichtiger als der Mensch, und wir weigern
uns, in diesen Choral einzustimmen. Die geopolitischen Interessen von
Putin, Trump, Merkel, Saudischem Königshaus oder iranischen Mullahs
sollen uns nicht von den Inhalten der Proteste ablenken und die
Protestierenden wollen wir nicht geostrategisch instrumentalisieren.
Wir möchten uns weigern, den Protest im Iran geopolitisch gegen die
einen und für die anderen zu bewerten, denn Geopolitik ist die
Akkumulation von Macht und niemals mit echter Freiheit und Emanzipation
vereinbar.

Dennoch ein Einwand: Die Proteste WERDEN instrumentalisiert: vom Regime,
dass ausländisches Einmischen unterstellt; vom Ausland, dass sich bigott
auf die Seite der Protestierenden stellt. Und dieses Aufwiegeln der
Menschen untereinander dürfen wir uns nicht gefallen lassen! Auf den
Straßen des Iran rufen die einen „Nieder mit dem Regime“ und die anderen
„Nieder mit den USA“. Wir müssen uns mit unseren gemeinsamen Problemen
beschäftigen und der Frage, wie wir sie zu lösen glauben können. Diese
zentralen wichtigen Fragen unseres Alltagslebens sind unsere
Angelegenheit und die Anrufung eines Regimes beantwortet sie nicht! Wenn
wir uns für geopolitische Seiten instrumentalisieren lassen,
manifestieren wir die Risse, die leider zwischen uns HERRSCHEN. In
diesem Falle opfern wir die eine oder andere Seite auch der Rache, der
Repression.

Warum sind „wir“ nun solidarisch und mit wem?

Wir stehen auf der Seite der Menschen, die gegen Repression und
Ausbeutung kämpfen, die versuchen, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Wir
möchten Einfluss nehmen, wenn Menschen die Mächtigen und die Staaten
herausfordern, wir möchten mitmischen, damit die Macht nicht lediglich
ausgetauscht, sondern aufgelöst wird. Wir fordern keine besseren
Staaten, sondern gar keine. Wir wollen Proteste radikalisieren, damit
die Menschen tatsächlich bekommen, was sie und wir fordern, denn in
vielen Forderungen sehen wir Schwachstellen, die uns nicht
weiterbringen. So finden wir die Forderung absurd, die Mullahs durch die
Volksmujaheddin oder den Schah oder Kaiser, König zu ersetzen. Dann ist
weiterhin eine Elite da – und die Haufen der Diskriminierten bleiben uns
auch erhalten. Dafür lohnt es sich nicht zu sterben oder gefoltert zu
werden.

Wir sind mit dem jetzigen Regime im Iran nicht einverstanden, also darin
irgendwie uns einig. Wäre es nun weg, was wollten wir dann? Der Ruf nach
einem neuen Regime, zB unter dem Schah, bedeutet in unseren Augen, die
Verantwortung für unseren Alltag, unser Leben wieder abzugeben. Es
bedeutet, dass neue Gruppen definiert werden, die nicht ok sind, dass
überlegt wird, für wen etwas getan wird und für wen nicht, und dies
alles in der Logik der Macht, also des Kapitals – und eben nicht im
Sinne der Menschen, egal welche Herkunft, Gesellschaftsstatus und
Geschlecht.

Wir möchten eine Alternative, die nicht dieser Logik folgt. Wir wollen
Selbstbestimmung und Selbstorganisation, wir wollen eine Gesellschaft,
deren Individuen sich miteinander auseinandersetzen und gemeinsame
Lösungen finden. Wir glauben nicht an eine Elite, die das für uns machen
könnte oder würde, und die Geschichte gibt uns recht. Das weltweite
Gefüge von Macht ließe es nicht zu, echte Veränderungen zu fordern, zu
viele Interessen gibt es, die Menschen in Unfreiheit zu lassen und ihre
Arbeitskraft auszubeuten.

Wir möchten die Rufe nach Demokratie als Ausdruck des Wunsches nach
Freiheit ernst nehmen, und auf mehr hoffen als eine Demokratie nach
westlichem Vorbild. Direkte Demokratie ist für uns eine Möglichkeit des
gemeinsamen Entscheidens unter der Voraussetzung, dass das Land denen
gehört, die es bearbeiten und die Fabriken denen, die drin arbeiten. So
haben wir die Mittel uns gegen Kapitalinteressen zu schützen und einen
würdevollen Lebensstandard zu erreichen. In basisdemokratischen
Diskussionen kann auch neu verhandelt werden, mit welchem Blick wir auf
die Themen Migration, Geschlechterrollen, Bestrafung und Normen, aber
auch Umwelt, Vernetzung und Gesundheitsversorgung umgehen wollen. All
das interessiert weder Diktaturen noch Demokratien oder Sozialismen auf
dieser Welt! Wir sollten uns vertrauen, dass wir das regeln können!

Wie könnten die Proteste Emanzipation bewirken?

Festhalten sollten wir die Bandbreite der Proteste und Forderungen:
Arbeitskämpfe, Auseinandersetzungen mit den Gewerkschaften, Forderungen
für politische Gefangenen, Forderung nach geringeren
Lebensmittelpreisen, Heizkosten, Mieten, Rufe nach Wiedereinsetzung des
Schah, bzw. dessen Sohn, Forderung nach einer Reform der religiösen
Herrschaft, ein vager Ruf nach Freiheit. Das ist ein bunter Haufen von
Widersprüchen, und einige Forderungen früherer Proteste fehlen oder sind
in ihr Gegenteil verkehrt. Unser Eindruck ist, dass die Menschen sich
keine Alternative zu Herrschaftsverhältnissen sich vorstellen können.
Sie fragen sich, was sie machen sollen, wenn das jetzige Regime weg
wäre. Eine anarchistische Perspektive wird dabei als Chaos gesehen und
die Menschen flüchten lieber in etwas, was sie schon kennen und legen
damit das Fundament reformerischen Denkens. Sie möchten die Systeme
tauschen und machen sich nicht klar, dass damit keineswegs eine
Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse eintritt.

Da möchten wir in die Diskussion mit kritischen Fragen einsteigen. Denn
wohin wollen wir und wie ist das umsetzbar? Was sagt der Sohn des Shahs
heute und gestern zu den Toten und Verhafteten? Was will jemand mit
einem Thronhocker, der nichts sagt zu Tot und Verfolgung? Für wen soll
der denn etwas verbessern?

Eine alte iranische Parole „Arbeiter* – Lehrer*- Studierende:
solidarisiert euch“ ist auch zu vernehmen, die die Wichtigkeit des
Zusammendenkens verschiedenster Forderungen meint.

Einige Anarchist*innen

سهیل عربی آنارشیست را از چنگال دیکتاتوری دینی ایران نجات دهیم!

سهیل عربی آنارشیست را از چنگال دیکتاتوری دینی ایران نجات دهیم!

در ایران، شورش «پابرهنگان»، بدون رهبر و دستور، از روز ٧ دی و به مدت ده روز در ١۴۲ شهر و ٣١ استان روی داد.

جوانان، زنان و بینوایان بسیاری در میان شرکت کنندگان بودند که علاوه بر اعتراض به وضعیت اقتصادی خود، علیه اختناق دیکتاتوری دینی حاکم به پا خاستند.

در حالی که جنبش ١٣٨٨ به انتخاب رئیس جمهوری «اصلاح طلب» امیدوار بود، این بار تمام جناح هایی که قدرت را به دست دارند، زیر ضرب رفتند: «مرگ بر دیکتاتور!» گاهی به خودروهای پلیس، ساختمان های دولتی، مراکز مذهبی و پایگاه های بسیجیان حمله یا به آتش کشیده شدند.

اصلاح طلبان رئیس جمهور حسن روحانی و اصولگرایان «ولی فقیه» علی خامنه ای با سرکوب خشن «اغتشاشگران در محاربه با خدا» به دفاع از رژیم فاسد خود برآمدند و رسماً ٢١ کشته و هزاران بازداشت شده بر جای گذاشتند.

گروه های آنارشیست همچون «حلقه آزاد تهران» در تظاهرات شرکت داشتند. اما روزنامه نگار آنارشیست سهیل عربی نتوانست مستقیماً در اعتراضات شرکت کند، چرا که از آبان ١٣٩٢ در اوین زندانی ست. او با ارسال پیام از شورشیان پشتیبانی کرد و خواهان سرنگونی رژیم شد. سهیل را به «تبلیغ علیه دولت»، «ارتداد» و «سب النبی» متهم کرده اند، چرا که عکس هایی از اعتراضات ١٣٨٨ یا کاریکاتورهایی از خامنه ای در اینترنت منتشر کرد.

دادگاه جنایتکار تهران سهیل را نخست به اعدام محکوم کرد و سپس حکمش به هفت و نیم سال زندان کاهش یافت. سهیل روز ١ مهر ١٣۹۶ دست به اعتصاب غذا زد و نوشت:«اینجا بیان حقیقت ممنوع است. اما من یک آنارشیست هستم و برای من ممنوعیت ممنوع است. نگویید خاموش باش که در این گاه سکوت بزرگترین خیانت است. می خواهم صدای تمام آزاداندیشان محبوس باشم: محمد بهشتی لنگرودی، علی شریعتی، یوسف عمادی، آرش صادقی، سودا آغاسر و سایر دوستان در بند ٧.»

سهیل از روز ۴ بهمن بار دیگر، برای همبستگی با دو زندانی سیاسی آتنا دائمی و گلرخ ابراهیمی، در اعتصاب غذاست. زندانبانان او را به زندان تهران بزرگ برده اند و با چکمه و باتوم پشت و صورت و پاهایش را مجروح کردند و به وی گفتند:«فکر نکن که اینجا اوین است. اینجا ته دنیا و جهنم است. فکر نکن که اعتصاب غذا کرده ای و صدایت به جایی می رسد.»

فدراسیون آنارشیست [فرانسه] صدای سهیل عربی را شنید و از امکانات خود همچون لوموند لیبرتر [نشریه] و رادیو لیبرتر استفاده می کند تا او و همه زندانیان ایران پشتیبانی شده و آزاد گردند.

فدراسیون آنارشیست

https://www.federation-anarchiste.org

ifa@federation-anarchiste.org

١ / ۲ / ٢٠١۸ (١٢ / ١١ / ١۳۹۶)

 

sa

گفتگو راديو لیبرتر با نادر تیف و فریدون سوادکوھی در باره ايران و رويداهايش و سهيل عربى

 

رادیو لیبرتر روز 29 ژانویه با دعوت از من و رفیق فریدون سوادکوهی برنامه دوشنبه «ترو نوار» خود را به ایران و رویدادهایش و سهیل عربی اختصاص داد. این رادیو از اف ام برای پاریس و حومه با جمعیت ده میلیونی پخش می شود. لینک برنامه:

نا بۆ جەنگ ، نا بۆ ملھوڕیی دەوڵەت و کۆمپانییەکان، نا بۆ دەسەڵاتی ئایینەکان، نا بۆ ناسیونالیزم

نا بۆ جەنگ ، نا بۆ ملھوڕیی دەوڵەت و کۆمپانییەکان، نا بۆ دەسەڵاتی ئایینەکان، نا بۆ ناسیونالیزم

ھاوڕێیانی ئەنارکیست لە ھەر شوێنێک ھەن

بۆ ئێمەی ئەنارکیست، پێش ھەموو شت دژی جەنگ و ھێرشی سەربازیی و میلیشیایین، دژی کوشتاری خەڵکی سڤیل و پەلاماردانی گوند و شارەکانین، پاشان ھیچ کۆمەڵێک مافی پەلاماردانی کۊمەڵێکی دیکەی نییە، ھەر ھێرش و جەنگێک دژی ئازادی و مرۆڤایەتییە.

ھەڵوێستی ئێمە دژی جەنگ و ھێرشی دەوڵەتی تورکیە لەبەر کورد-زمانبوونی دانیشتووانی عەفرین و “ڕۆژاوا” نییە، لە ھەر شوێنێکی جیھان و لەلایەن ھەر کەسێکەوە جەنگ و پەلامار ڕەتدەکەینەوە و دژدەوەستین؛ ھەر ئاوا دژی ھێڕشی دەوڵەتی تورکیە بۆ سەر “ڕۆژاوا” دەوەستین، ھەر ئاواش ئەگەر ھەر ھێزێکی کوردی پەلاماری ژیان و ئازادی کۆمەڵەکانی دیکە بدات، دژدەبین و توندتر لەوە ھەڵوێست دەنوێنن، چونکە ئێمە دژی جەنگ و لەشکر و دەوڵەت و سەروەری چینایەتی و سیستەمی سەرمایەدارین.

لێرەوە ئێمە ھەموو جەنگێک چە لە “ڕۆژاوا” و تورکیە بێت یان ھەر گۆشەیەکی دیکەی جیھان ڕەتدەکەینەوە و ھەڵوێستی ئێمە ئاشکرایە و پێویستە لە ھەر کاناڵێکەوە کە دەلوێت و گونجاوە و دەستەبەرە، ھەڵوێستی خۆمان ڕابگەیێنین و بۆچوونی گشتی خەڵک دژی جەنگ و ھاندەرانی جەنگ و کۆمپانییەکانی چەکسازی و ھێزە سەربازیی و میلیشیاییەکان ھەڵخڕێنین و لەنێو بەرەی دژی جەنگ بەشداری چالاکانە بکەین و بەرەی دژی جەنگ و دەوڵەت و لەشکر پێکبھێنین.

ھەندێک لەو کاناڵانە، کاناڵەکانی خودی دەوڵەت و فاشیستەکانی تورکیە و ھێزە ئیسلامییەکانی ناوچەکە و جیھانن، کە لەنێو تۆڕە میدیاییەکان خەریکن بۆچوونی گشتی بۆ بەرژەوەندی جەنگ ھەڵدەخرێنن.

نا بۆ دەوڵەت،
نا بۆ دەسەڵاتداران،
نا بۆ دەسەڵاتی ئایین،
نا بۆ دەسەلاتی پارلەمان،
نا بۆ دەسەلاتی میلیشیایی،
نا بۆ پارتایەتی و سەرمایەداری
بەڵێ بەرەو خۆبەڕێوەبەریی کۆمەڵایەتیی گشت کۆمەڵەکانی جیھان

سەکۆی ئەنارکیستانی کوردیی-زمان

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٢٢ی جێنیوەری ٢٠١٨

Nein zum Krieg, Nein zu Diktator*innen und Staaten, Nein zu Unternehmen, Nein zu Religionen, Nein zum Nationalismus!

Nein zum Krieg,
Nein zu Diktator*innen und Staaten,
Nein zu Unternehmen,
Nein zu Religionen,
Nein zum Nationalismus!

Liebe anarchistische Genoss*innen, egal wo ihr seid,

wir Anarchist*innen erklären, dass wir gegen Krieg, Militärangriffe und
Milizen sind. Wir lehnen das Töten von Zivilist*innen und die Angriffe
auf Dörfer, Gemeinden und Städte ab, bei denen unschuldige Menschen
getötet und ihre Wohnorte beschädigt und zerstört werden.

Wir glauben nicht, dass Staaten oder irgendeine Gruppe das Recht hat
jemand anderen anzugreifen aufgrund von Religion, Nationalität,
Landstreitigkeiten usw. Wir sind überzeugt, dass ungeachtet ihrer
Rechtfertigung, diese Angriffe und Kriegstreiberei bloß ein Angriff auf
Freiheit und Menschlichkeit sind.

Unsere Haltung und unser Standpunkt gegen den aktuellen Krieg, den der
Türkische Staat gegen Afrin und das übrige Rojava samt seiner
Bürger*innen begonnen hat, ist nicht darin begründet, dass wir kurdisch
oder kurdisch-sprechend sind. Wir sind aus Prinzip gegen alle Kriege an
allen Enden der Welt.

Wir halten fest an unseren anarchistischen Grundsätzen egal wer solch
einen Krieg beginnt. Wir vertreten die gleiche Einstellung und die
gleichen Prinzipien sogar auch wenn Kurd*innen einen Krieg führen, um
die Freiheit, Kultur und Gesellschaft irgendeiner Ethnie oder Gruppe
anzugreifen. Unsere Haltung gegen den Türkischen Staat bei seinem
Angriff auf Rojava nehmen wir von diesem Standpunkt aus ein – nicht mehr
und nicht weniger. Wir sind gegen Krieg, gegen den Staat, gegen jede Art
von Vorherrschaft, Klassenspaltung und gegen das kapitalistische System.

Angesichts dessen lehnen wir jede Art von Krieg ab, egal ob er vom
Türkischen Staat gegen Rojava geführt wird oder von einem anderen Staat
gegen eine andere Nation oder Gruppe irgendwo anders auf dem Globus.

Wir glauben, dass wir gegen den Krieg sein und ihn verurteilen, sowie
alle möglichen Kampagnen gegen die Verherrlichung des Krieges und gegen
Kriegstreiberei führen sollten. Es ist unsere Pflicht die Menschen mehr
darauf aufmerksam zu machen, dass Krieg mehr Gewinne und Vorteile für
die Unternehmen bedeutet, besonders im militärischen Bereich.
Gleichzeitig verursacht er weitere Armut, mehr Elend, Vertreibung und
Verlust unserer Liebsten. Aber er bringt auch steigende Preise,
Obdachlosigkeit, Erwerbslosigkeit, Zeströrung unserer Ortschaften und
unseres Klimas, sowie eine allgemeine Spaltung hervor.

Wir klagen alle Fernsehstationen und die sozialen Medien in der Region
an, dass sie seit dem Beginn der aggressiven Angriffe versucht haben,
die Rechte der Menschen in Afrin und Rojava zu leugnen und deren
berechtigte Verteidigung nicht anzuerkennen. Sie versuchen die Menschen
zu täuschen und versuchen sie mit verschiedenen Begründungen zur
Unterstützung des Türkischen Staates zu bewegen indem sie ihnen falsche
Vorwände liefern.

Nein zu Staat und Nationalismus
Nein zu Autorität
Nein zu religiöser Macht
Nein zum parlamentarischen System
Nein zur Herrschaft der Milizen
Nein zu politischen Parteien und Kapitalismus
Ja zu Selbstorgansiation und Selbstbestimmung

Kurdischsprachiges Anarchistisches Forum (KAF)
22.01.2018

叛戦、叛独裁者・叛独裁制、叛国家、叛企業、叛宗教、叛民族主義を!

叛戦、叛独裁者・叛独裁制、叛国家、叛企業、叛宗教、叛民族主義を!

 

世界中のアナキスト同志個々人へ;

 

我々、アナキスト個々人は、戦争に、軍事攻撃群や軍隊に対峙する。我々個々人は、
村々や町・都市群の丸腰の住民を差別したり住民の暮らしの場を破壊して殺害する攻
撃や住民殺害行為に強く反対する。

我々個々人は、如何なる国家群や如何なる組織といえども、宗教、民族、生まれ育っ
た地の相違などで何人(なんぴと)からも攻撃を受けたり迫害されないという権利を
有すると考える。我々個々人は、普遍的に正しいと信じられるものが攻撃を受けたり
迫害されたり戦争が起こされるといった総ては、ありうべき自由や人間性に対峙する
ものであると考える。

トルコ国家がエフリン地域や他のクルディスタン西部(ロヤヴァ地域)の住民に対
して起こした現在起こっている戦争に対する我々アナキスト個々人の態度や位置づけ
は、”我々がクルド人であるから”だとか”クルド語話者だから”などとといったも
のではない。我々個々人は、世界のいずれの場においてであろうとも、その主義とし
て戦争行為の一切に対峙する。

我々アナキスト個々人は、何者が戦争を起こす如何なる戦争といえども戦争という
ものに対峙する我々個々人のアナキズムの主義によって起つのである。クルド人が如
何なる民族や組織群の社会や自由・文化などを脅かし侵すための戦争を起こすなどと
いう場合にも、我々個々人は同じ態度や位置づけをもつことになる。クルディスタン
西部(ロヤヴァ地域)に対する戦争を起こしたトルコ国家に対峙する起ち位置は、そ
ういった位置づけ以上でも以下でもない。 我々個々人は戦争に、国家に、如何なる
相対的優越、階層分断、そして他者のありうべき富や幸をていよく奪って自らの富と
胸を張る泥棒どもの論理である資本主義制度というものに対峙する。

以上のように、我々個々人は、世界中の国家や組織に対する他の国家の戦争であろ
うと、クルディスタン西部(ロヤヴァ地域)に対するトルコ国家の起こした戦争であ
ろうとも、如何なる戦争をも拒絶する。
我々個々人は、戦争に対峙すべきであるし、戦争を非難すべきであり、戦争を栄光化
するものや戦争中毒に対する闘争も行うべきであると考える。故に、我々個々人のせ
めてものやらねばならぬ事は、戦争に対峙して起つ個々人を説得し勇気付けである。
そして、戦争が特に軍事関連企業群の関心や更なる利益をもたらすだけであるという
事を多くの個々人に気付かせる事こそが我々の務めである。
そしてまた、戦争が我々個々人に 更なる貧窮、更なる惨めさ、更なる排除、自らの
最愛のものの喪失、物価高騰、住居や暮らしの場の喪失、失業、居場所や気候の破壊
や我々総ての分断…などをもたらすという事を訴えるのも我々の務めである。

我々個々人は、地域の総てのTVチャンネル群やソシアルメディアにおいてトルコ侵
略軍の侵攻が始まって以来、その侵攻を非難しているが、それらの論調においては、
エフリンやクルディスタン西部の住民の権利を否定しようとしている。そういったも
のは、民衆をだまし、全く異なった諸々の都合でトルコ国家を支持することに動員し
ようとし、何が正しいものであるかの混乱を引き起こしている。

 

No to State and nationalism

No to Authority

No to Religion’s power

No to Parliamentary System

No to Militia’s power

No to Political Party and Capitalism

Yes to self-organising and self-administration

クルド語話者アナキストフォーラム
(KAF=クルド語話者アナキストフォーラム)

22/01/2018

 

https://rebeljill98.wordpress.com